Kölner SPD fordert Sozialwohnungen für Laurenz-Carré

Senats Hotel Köln

Kölner SPD fordert Sozialwohnungen für Laurenz-Carré

Von Jens Gleisberg

  • Stadt will Vertrag mit Investor schließen
  • Luxus-Objekt soll Sozialwohnungen berücksichtigen
  • Arbeiten sollen noch in diesem Jahr beginnen

Beim Bauprojekt "Laurenz-Carré" in der Innenstadt müssen auch günstige Sozialwohnungen errichtet werden. Nach Informationen vom Freitag (14.02.2020) fordern das mehrere Politiker und vor allem SPD-Politiker von der Stadtverwaltung.

Viel diskutiertes Bauprojekt

Es ist ein Neubauprojekt in prominenter Luxus-Lage zwischen Rathaus und Dom. Mehr als 400 Millionen Euro sollen verbaut werden, vor allem für Büros, Hotels und Handelsflächen. Lange wurde über die Höhe der Bauten diskutiert und über den Erhalt des denkmalgeschützten Senatshotels. Nun befürchten Politiker, dass in dem Viertel keine günstigen Sozialwohnungen entstehen. Das aber schreiben die städtischen Regeln für den Wohnungsbau vor. Die SPD argumentiert, dass nach den vom Rat beschlossenen sogenannten kooperativen Baulandmodell, dreißig Prozent der Wohnungen als geförderter Geschosswohnungsbau errichtet werden müsse.

Vertrag soll Abriss und Neubau Regeln

Ein Gebäudeplan aus der Vogelperspektive vom Laurenz-Carré

Das Laurenz-Carré von oben

In der kommenden Woche sollen laut Investor die grundsätzlichen Bedingungen für die Neubebauung in einem Vertrag zwischen seinem Unternehmen und der Stadt geregelt werden. Ziel des Vertrages sei es, so schnell wie möglich mit dem Abriss der bestehenden Gebäude und dem Neubau zu beginnen. Der Kölner Rat muss dem Vertrag zustimmen. Zunächst beraten voraussichtlich darüber der Stadtentwicklungsausschuss und anschließend im März der Rat. Dann soll auch der Architektur-Wettbewerb beendet sein, den der Investor derzeit für die ersten Bauten auf dem Gelände durchführt.

Stand: 14.02.2020, 12:51

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