Mit dem Lastenrad aus der Klimakrise

Klimatag 3: Das Lastenrad - Last oder Lust? Lokalzeit2go - Bergisches Land 26.02.2021 04:02 Min. Verfügbar bis 26.02.2022 WDR Wuppertal

Mit dem Lastenrad aus der Klimakrise

Kirsten Haberer aus Wuppertal fährt überall mit dem Rad hin: Zur Arbeit, Einkaufen, in Urlaub. Die 32-jährige hatte mal ein Auto. Als das aber nicht mehr ansprang, stieg sie um.

Kirsten Haberer aus Wuppertal fährt überall mit dem Rad hin: Zur Arbeit, Einkaufen, in Urlaub. Die 32jährige hatte mal ein Auto. Als das aber nicht mehr ansprang, stieg sie um. Seitdem lebt sie nicht nur stressfreier und gesünder, wie sie sagt. Sondern sie engagiert sich auch für ein besseres Radverkehrskonzept.

Radfahrer brauchen mehr Platz

Radfahrern in Wuppertal fehlt, wie in vielen anderen Städten auch, vor allem eines: Platz. Abgesehen von der Nordbahntrasse ist es auf den meisten Strecken eng und deshalb gefährlich. Kirsten Haberer fordert daher die Politik auf, in Sachen Mobilität umzudenken. Mehr Platz für Radfahrer und weniger Autos in der Innenstadt.

Forderungen bei Autofahrern unbeliebt

Autofahrern gefallen solche Forderungen nicht. Dennoch hält Kirsten Haberer sie nicht für unrealistisch. Allerdings ist eine Verkehrswende eher ein langfristiges Projekt. Immer mehr junge Menschen machen aber keinen Führerschein und fahren stattdessen mit Bus und Zug – und mit dem Rad.

Wuppertal: Gut, aber nicht gut genug

Wuppertal ist nach Ansicht der Berufskolleg-Lehrerin schon auf einem guten Weg. Hunderte Einbahnstraßen sind für den Radverkehr freigegeben, auch Busspuren. Es gibt auch viele Radstreifen. Was aber fehle, sei ein durchgängiges Radwegenetz. Kopenhagen und Paris machen vor, was sich Kirsten Haberer auch für Wuppertal wünscht. Weniger Autos, mehr Fußgänger und Radfahrer. Das ist nicht nur gut für die Lebensqualität, sondern auch fürs Klima.

Stand: 23.02.2021, 16:47

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