Rußrindenkrankheit: Wald in Langenfeld gesperrt

Ein Absperrband vor einem Waldstück

Rußrindenkrankheit: Wald in Langenfeld gesperrt

  • 50 Ahornbäume betroffen
  • Pilzsporen für Menschen gefährlich
  • Klimawandel ist schuld

Das Bergische Regionalforstamt will kein Risiko eingehen. Mindestens 50 Ahornbäume sind von der gefährlichen Pilzkrankheit befallen – sie müssen so schnell wie möglich gefällt werden. 

Fieber und Reizhusten

Ein mit der Rußrindenkrankheit befallener Baum

Die Sporen, die sich wie feiner schwarzer Staub an den Stämmen ablegen, können Fieber, Reizhusten und Atemnot auslösen. Das rund neun Hektar große Waldgebiet im Grüngürtel von Langenfeld ist ein beliebter Ort für Kinder und Spaziergänger.

Baumkrankheiten treten gehäuft auf

Ein mit der Rußrindenkrankheit befallener Baum

Die Rußrindenkrankheit befällt Ahornbäume und tritt erst seit kurzem in Deutschland auf. Schuld sei der Klimawandel, sagt Förster Karl Zimmermann. In einer solchen Dimension habe man Krankheiten an vielen verschiedenen Baumarten noch nie erlebt. Derzeit kämpfe man an vielen Fronten: Der Eichenprozessionsspinner, der Borkenkäfer und das Eschentriebsterben seien Folgen der massiven Trockenheit im vorigen Jahr.

Schwierige Entsorgung

Die befallenen Ahornbäume dürfen nur mit spezieller Schutzkleidung bearbeitet werden. Die Baumstämme müssten unter Wasser geschreddert und dann gesondert entsorgt werden.

Stand: 19.06.2019, 16:01