Rheinische Bauern stellen sich auf Klimawandel ein

Traktor mit Pflug fährt über Acker

Rheinische Bauern stellen sich auf Klimawandel ein

Der Klimawandel stellt Landwirte vor Herausforderungen - etwa bei Saatgut, Standortwahl oder Bewässerung. Dazu hat jetzt der Rheinische Bauernverband Stellung bezogen.

Der Klimawandel betrifft auch die Landwirte in NRW. "Der Klimawandel hat viele Gesichter und einige davon haben wir in den letzten Jahren auch als Landwirte erleben müssen. Seien es Überschwemmungen und Hochwasser, extreme Trockenheit, Sturm, der ganze Maisfelder platt drückt oder auch Frost", sagte Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes (RLV), am Freitag (12.01.2018) in Frechen.

Extremes Jahr

Ein Landwirt bringt Gülle auf einem verschneiten Feld.

Gülle-Düngung auf einem Feld

2017 sei ein "extremes" Jahr für ihn und seine Kollegen gewesen, sagte Conzen. Der Klimaschutz müsse deshalb oberste Priorität haben. "Die Landwirtschaft verantwortet mit rund sieben Prozent zwar nicht den größten Teil der insgesamt entstehenden Treibhaus-Gase. Doch auch dieser Anteil muss weiter reduziert werden. Daran arbeiten wir", sagte der Präsident. Der Einsatz von Gülle sei heutzutage "emissionsarm". Seit 1990 seien Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft um 16 Prozent gesunken.

Klimawandel in NRW

WDR 5 Morgenecho - Westblick am Morgen | 27.10.2017 | 04:49 Min.

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Als konkrete Maßnahmen nannte der RLV-Präsident den Anbau von Eiweißpflanzen als Ersatz für Import-Soja, Erosionsschutz durch den Anbau von Zwischenfrüchten sowie Biogasanlagen.

Stand: 12.01.2018, 17:37