Durchsuchungen in NRW wegen Kinderpornografie: Razzien in 40 Städten

Eine Person vor einem Computerbildschirm

Durchsuchungen in NRW wegen Kinderpornografie: Razzien in 40 Städten

Wegen des Verdachts auf Besitz von kinderpornografischem Material sind - auf Veranlassung der Kölner Staatsanwaltschaft - in den vergangenen Wochen die Wohnungen von 73 Beschuldigten durchsucht worden.

Insgesamt seien 54 Objekte in 40 Städten durchsucht worden, wie die Staatsanwaltschaft Köln am Montag mitteilte. Durchsuchungen gab es etwa in Aachen, Bochum, Bonn, Castrop-Rauxel, Dortmund, Düsseldorf, Eschweiler, Herzogenrath, Höxter, Köln, Krefeld, Leichlingen, Monheim am Rhein, Siegen und Wuppertal. Dabei wurden 440 Datenträger sichergestellt, Haftbefehle wurden nicht vollstreckt. Die Beschuldigten sollen sich die kinderpornografischen Inhalte vor allem über soziale Netzwerke verschafft haben.

Einzelne Beschuldigte sollen bereits gestanden haben

Einzelne Beschuldigte legten nach Angaben der Strafverfolger bereits Geständnisse ab. Darüber hinaus stießen die Polizisten auf Hinweise zu Verstößen gegen das Betäubungsmittel- und das Waffengesetz.

Hinweise kamen aus Amerika

Die Hinweise auf die Verdächtigen kam von einer Organisation in den USA, die Informationen auf Straftaten gegen Kinder entgegennimmt. Die aktuellen Ermittlungen stehen nicht im Zusammenhang mit den Missbrauchskomplexen Bergisch Gladbach und Münster, wie die Staatsanwaltschaft weiter mitteilte.

Stand: 08.03.2021, 16:02