Pech und Pannen bei Verfolgungsjagd in Viersen

Blaulicht

Pech und Pannen bei Verfolgungsjagd in Viersen

  • Kuriose Verfolgungsjagd in Viersen
  • Missgeschicke der Polizei
  • Festnahme am Ende geglückt

Der Polizei in Viersen sind bei einer Verfolgungsjagd am Dienstag (26.11.2019) einige kuriose Missgeschicke passiert. Die Bilanz des Einsatzes: Ein geflutetes Wohnhaus, ein kaputtes Fahrrad und mehrere Streifenwagen, die geblitzt wurden.

Gesuchter flüchtet durch Dachfenster

Die Polizei war am Dienstag (26.11.2019) ausgerückt, um einen 27-Jährigen festzunehmen, der durch die Behörden per Haftbefehl gesucht wurde. Als dieser die Beamten entdeckte, flüchtete er durch ein Dachfenster und balancierte über eine drei Meter hohe Mauer.

Ein Polizist nahm die Verfolgung auf, brach diese jedoch aufgrund der Höhe der Mauer ab. Als er zurück in das Wohnhaus des Gesuchten sprang, riss er dort einen Heizkörper von der Wand. Das Wasser der Heizung verteilte sich in der Folge im Haus.

Rad bei Verfolgung schwer beschädigt

Ein weiterer Beamter beschlagnahmte zur Verfolgung des Flüchtigen das Fahrrad eines Passanten. Bei der Fahrt verhakte sich jedoch der Sattelüberzug des Rades in der Kette. Das Rad nahm derartig Schaden, dass es zur weiteren Verfolgung nicht mehr zu gebrauchen war.

Mehrere Streifenwagen setzten die Verfolgung fort. Prompt wurden diese bei der Verfolgungsjagd auch noch von einer Radarfalle geblitzt.

Der Polizei gelang schließlich die Festnahme des Mannes. Dieser zeigte sich überrascht, er habe nicht mehr damit gerechnet, dass die Polizei ihn noch kriegen würde, bekannte er.

Stand: 26.11.2019, 18:29