Kritik am geplanten Zwischenlager in Tihange

Dampf steigt aus den Kühltürmen des Atomkraftwerks Tihange.

Kritik am geplanten Zwischenlager in Tihange

  • Kritik an geplantem Zwischenlager für Atommüll
  • Oberirdische Lagerung in Tihange vorgesehen
  • Sicherheitsbedenken der Niederlande

Das geplante Zwischenlager für radioaktive Abfälle im belgischen Atomkraftwerk Tihange sorgt zunehmend für Kritik. Wenn es nach den Plänen des Betreiberkonzerns Engie Electrabel geht, sollen die strahlenden Abfälle im belgischen Tihange nicht unterirdisch, sondern oberirdisch in drei Gebäuden gelagert werden - 80 Jahre lang. Zu lang und zu gefährlich, sagen die vier benachbarten Kommunen und lehnen das Zwischenlager ab.

Kritik am geplanten Zwischenlager Tihange

00:43 Min. Verfügbar bis 04.09.2020

Inzwischen kommen auch Bedenken aus den Niederlanden. Nach einem Bericht des WDR (04.09.2019) hat die niederländische Staatssekretärin van Veldhoven der belgischen Regierung ihre Sicherheitsbedenken mitgeteilt. Engie Electrabel dagegen betont, das Zwischenlager entspreche den geltenden Normen. Im Fall einer Genehmigung sollen die Arbeiten schon nächstes Jahr beginnen.

Stand: 04.09.2019, 08:51