Krematorium in Köln wird saniert

Bestattung durch Verbrennung

Krematorium in Köln wird saniert

  • Krematorium wird privatisiert
  • Umstrittene Praxis mit Zahngold wird beendet
  • Stadt kontrolliert Betrieb regelmäßig

Eine niederländische Firma wird voraussichtlich im März 2019 den Betrieb des Krematoriums übernehmen. Die Privatisierung von Krematorien ist nicht unumstritten. Die Stadt Köln hat sich vertraglich zusichern lassen, dass sie den Betrieb jederzeit unangemeldet kontrollieren kann. Besondere Vorfälle muss das Unternehmen melden.

Die Firma aus Den Haag betreibt schon zwei Krematorien in Deutschland, eines in Bayern, eines in Willich am Niederrhein. Sie hat sich dazu verpflichtet, das in die Jahre gekommene Kölner Gebäude umfangreich zu sanieren und moderne Technik anzuschaffen. Auch die viel kritisierte Praxis, Edelmetalle wie das Zahngold der Toten nach der Einäscherung zu verkaufen, um die Kosten zu senken, endet. Künftig sollen die Edelmetalle für einen guten Zweck verkauft werden.

Stand: 19.12.2018, 11:17