Kreis Düren bewirbt sich als "Modellregion Wasserstoff"

Leuchtspuren auf einer Autobahn bei Nacht

Kreis Düren bewirbt sich als "Modellregion Wasserstoff"

  • Nahverkehr soll auf Brennstoffzellen-Antrieb umgerüstet werden
  • Projekt könnte im nächsten Jahr starten
  • Wasserstoff-Produktion im Forschungszentrum Jülich

Busse und Bahnen im Kreis Düren sollen in Zukunft mit Brennstoffzellen-Antrieb fahren. Mit dieser Idee bewirbt sich der Kreis gemeinsam mit dem Forschungszentrum Jülich als "Modellregion Wasserstoff". Die Bewerbung wurde am Donnerstag (13.12.2018) vorgestellt.

Anlage in Jülich könnte Wasserstoff produzieren

Im Forschungszentrum Jülich könnte eine Anlage - mit Strom aus alternativen Energien - Wasserstoff produzieren. Allein mit dieser Anlage könnten 120 Fahrzeuge ein Jahr lang mit Wasserstoff versorgt werden. Laut Antrag wäre es bereits ab 2019 möglich, mit der Umrüstung des Nahverkehrs anzufangen. Die entsprechenden Busse gibt es bereits auf dem Markt. Bis 2030 soll der Nahverkehr im Kreis Düren dann auf Wasserstoff umgestellt sein.

Bau von Wasserstoff-Tankstellen

Bekommt der Kreis den Zuschlag als Modellregion, wollen die Partner schon ab dem nächsten Jahr 60 Wasserstoffbusse anschaffen und Wasserstoff-Tankstellen bauen. 50 Unternehmen aus dem Kreis Düren haben bereits zugesagt, das Projekt zu unterstützen.

Anfang 2019 will das Land entscheiden, welcher Bewerber den Zuschlag und damit Fördermittel erhält.

Stand: 14.12.2018, 10:34