Razzia in Mönchengladbach und Viersen: Bande soll aus LKW und Zügen geklaut haben

Ärmel einer Bundespolizeiuniform mit Logo

Razzia in Mönchengladbach und Viersen: Bande soll aus LKW und Zügen geklaut haben

Zehn Personen sollen zum Beispiel Werkzeuge, Kleidung und Computer geklaut haben – insgesamt im Wert von mehr als einer halben Million Euro.

Der mutmaßlichen Diebesbande wird Diebstahl in 25 Fällen und Hehlerei in vier Fällen vorgeworfen. Bundesweit sollen sie immer wieder aus LKW und aus Containern von Güterzügen geklaut haben, so die Staatsanwaltschaft Krefeld und die Bundespolizei Kleve.

300 Polizisten im Einsatz

Die Verdächtigen sollen unter anderem Werkzeug, Bekleidung und Computer erbeutet haben – insgesamt im Wert von mindestens 520.000 Euro. Und das an verschiedenen Orten: unter anderem in Kaldenkirchen, Duisburg, Neuss, Köln und Hannover.

Wegen dieses Verdachts hat die Bundespolizei am Mittwoch mit 300 Polizisten 14 Wohnungen, Garagen und andere Gebäude in Mönchengladbach und Viersen durchsucht. Dabei fanden die Beamten original verpackte Kleidung und zum Beispiel Smartphones.

Hauptverdächtiger in U-Haft

Der Hauptverdächtige wurde festgenommen und sitzt jetzt in Untersuchungshaft. Die Bundespolizei wurde durch einen Aufbruch von Eisenbahncontainern am Bahnhof Kaldenkirchen vor etwa einem Jahr auf die Bande aufmerksam.

Stand: 13.10.2021, 15:12