Nach Ende der Impfzentren: Das planen die Städte rund um Düsseldorf

Ein Blick auf den Eingang des Krefelder Impfzentrums.

Nach Ende der Impfzentren: Das planen die Städte rund um Düsseldorf

Zum 30. September werden die Impfzentren in der Region schließen. Die Kreise und Städte sind jetzt auf der Suche nach alternativen Angeboten und haben unterschiedliche Konzepte.

Die Stadt Krefeld beispielsweise plant eine Verlagerung des Impfangebots an einen neuen Standort. Am Stadthaus soll eine kleine Station mit zwei Impfstraßen eingerichtet werden. Auf diese Weise solle gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) und der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) die Impfkampagne weiter gehen.

Auffällig in Krefeld: Das Impfzentrum ist noch immer stark frequentiert. Laut der Stadt Krefeld sind in der vergangenen Woche im Schnitt 450 Personen pro Tag im Impfzentrum geimpft worden. Am 11. September waren es sogar 900 Menschen.

Krefeld hofft auf Unterstützung vom Land

Das Land NRW hatte beschlossen, dass die Impfzentren zum 30. September auslaufen. Geht es nach der Landesregierung, sollen die Impfangebote danach vor allem durch niedergelassene Ärzte und mobile Impfteams gemacht werden.

#HierWirdGeimpft: "Stärker vor Ort unterwegs sein"

WDR 5 Morgenecho - Interview 13.09.2021 07:30 Min. Verfügbar bis 13.09.2022 WDR 5


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Wir haben in Krefeld zwar auch solche Impfaktionen per Impfbus oder vor einem Kaufhaus gemacht, aber die aktuell wieder stärker werdende Nachfrage nach dem Impfzentrum auf dem Sprödentalplatz bestärkt uns, dass eine stationäre Lösung als fester Anlaufpunkt die bessere Wahl ist", sagt Sabine Lauxen, Beigeordnete der Stadt Krefeld. Sie hoffe, dass das Land Krefeld bei dem Vorhaben finanziell unterstützt. Die Impfstation ist montags und mittwochs jeweils von 14 bis 19 Uhr geöffnet sowie samstags von 10 bis 17 Uhr.

Mönchengladbach mietet zwei Ladenlokale für Impfungen an

Der Rhein-Kreis Neuss, der Kreis Mettmann und der Kreis Viersen planen nach Auslaufen der Impfzentren keine stationären Angebote. Mit ihren mobilen Impfteams hoffen sie, das Impfangebot näher an den Menschen zu bringen und bieten die Vakzine bei Aktionen wie in Einkaufszentren oder Innenstädten an.

Die Stadt Mönchengladbach wird zwei Ladenlokale zu Impfräumen umfunktionieren. In der Mönchengladbacher Innenstadt im Einkaufscenter Minto und in Rheydt im Karstadt-Gebäude können sich die Menschen samstags von 14 bis 20 Uhr impfen lassen. Über den Oktober hinaus werde man neu abwägen, ob sich das Angebot weiterhin lohnt, sagt ein Sprecher der Stadt.

Düsseldorf setzt auf zwei Impfstandorte

Auch in Düsseldorf schließt das Impfzentrum in der Arena zum 30. September. Die stationären Impfangebote am Hauptbahnhof sowie an der U-Bahn-Haltestelle Heinrich-Heine-Allee bleiben unter dem Vorbehalt bestehen.

Stand: 15.09.2021, 11:57