Hitze: Krefelder wollen Fische retten

Ein ausgetrokneter Teich mit wenig Wasser

Hitze: Krefelder wollen Fische retten

Im Krefelder Norden drohen die früheren Rheinarme immer mehr auszutrocknen. Anwohner wollen verhindern, dass die Fische dort sterben.

Die Temperaturen sind für die Fische trotz der momentanen Hitze zwar offenbar noch nicht zu hoch, aber der Sauerstoff wird langsam knapp, sagen die Anwohner in Krefeld.

Sie haben deswegen jetzt durch Spenden schwimmende Motoren beschafft und mit einem Kran in die Seen eingesetzt. Die wirbeln mit Propellern das Wasser auf, damit die Fische wieder mehr Sauerstoff bekommen. Sie stellen außerdem selbst Rasensprenger am Ufer auf, die frisches Wasser in die Seen spritzen.

Stadt prüft Anschaffung von Belüftern

Schon in den vergangenen Hitzesommern hat es in Krefeld ein Fischsterben gegeben. Die Anwohner kritisieren, dass die Stadt bisher kaum oder gar nichts dagegen tut. Die Verwaltung sagt, dass sie prüfen wird, ob zwei weitere Belüfter angeschafft werden.

Stand: 11.08.2020, 12:45

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