Stadt löst mutmaßliches Bordell in Krefeld ein zweites Mal auf

Das Bild zeigt die Beine einer Frau im Rotlicht.

Stadt löst mutmaßliches Bordell in Krefeld ein zweites Mal auf

Wie bereits am Mittwoch trafen Mitarbeiter des Ordnungsdienstes und der Polizei heute in Hotelzimmern auf mutmaßliche Freier und Prostituierte. Ihnen drohen weitere Geldstrafen.

In dem Krefelder Hotel haben sich am Freitag insgesamt sechs Frauen und ein Mann aufgehalten. Diese wurden erneut aufgefordert, das Hotel zu verlassen. Aufgrund des wiederholten Verstoßes wurde nun das Schloss der Eingangstür ausgetauscht.

Bußgelder verdoppeln sich für wiederholtes Vergehen

Gegen die sieben Personen wurden erneut Bußgeldverfahren eingeleitet. Denn wegen der Corona-Pandemie sind private Hotelübernachtungen momentan verboten. Da es sich um einen Folgeverstoß handelt, sind für die Beteiligten nun Bußgelder in Höhe von 500 Euro fällig. Dazu kommen die 250 Euro für den Erstverstoß.

Auch den Betreiber des Hotels erwartet ein weiteres Verfahren, da er Übernachtungsmöglichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Das Bußgeld verdoppelt sich bei ihm auf 10.000 Euro. Hinzu kommen die 5.000 Euro, die als Bußgeld beim ersten Einsatz verhängt worden waren.

Ordnungsdienst und der Polizei prüfen derzeit, ob weitere ordnungs- und strafrechtliche Verfahren drohen.

Prostitution und Hotelübernachtungen wegen Corona verboten

Bereits am Mittwoch hatten Ordnungsdienst und der Polizei das Hotel in Krefeld kontrolliert und dort mutmaßliche Freier und Prostituierte angetroffen. Ein Betreiber war nicht vor Ort.

In dem Hotel in der Innenstadt habe schon zuvor der Verdacht der Prostitution bestanden, teilte die Stadt am Donnerstag mit. Prostitution ist wegen der Corona-Pandemie momentan allerdings verboten. Auch private Hotelübernachtungen sind nicht erlaubt.

Stand: 22.01.2021, 17:02