Lew Kopelew-Preis für Lifeline-Kapitän Reisch

Kapitän der Lifeline

Lew Kopelew-Preis für Lifeline-Kapitän Reisch

  • Lew Kopelew-Preis für Kapitän Claus-Peter Reisch
  • Kapitän stand für Rettungsaktion vor Gericht in Malta
  • Ehrung stellvertretend für viele Seenotretter im Mittelmeer

"Lifeline"-Kapitän Claus-Peter Reisch und die Initiative Mission Lifeline werden am 7. April in Köln mit dem Lew Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2019 ausgezeichnet. Wie das Lew Kopelew Forum in Köln am Donnerstag (14.02.2019) mitgeteilt hat, ehre der Preis das humanitäre Anliegen der Initiative, auch stellvertretend für viele andere Seenotretter im Mittelmeer.

Das Rettungsschiff "Lifeline" der in Dresden ansässigen Hilfsorganisation Mission Lifeline saß im Sommer 2018 fast eine Woche auf dem Mittelmeer fest, nachdem es rund 230 Migranten vor Libyen gerettet hatte. Reisch wurde in Malta vor Gericht angeklagt.

Jean Asselborn und Thomas Roth sprechen zur Verleihung

Die Festrede zur Verleihung am 7. April soll der luxemburgische Außenminister Jean Asselborn und die Laudatio der Vorsitzende des Lew Kopelew Forums, der ehemalige Tagesthemen-Moderator Thomas Roth, halten. Der nicht dotierte Kopelew-Preis wird seit 2001 verliehen.

Das Lew Kopelew Forum möchte Menschen, Projekte oder Organisationen auszeichnen, die im Sinne Lew Kopelews tätig sind. Durch die Preisverleihung soll die Arbeit der Preisträger bekannter gemacht werden. Das Forum selbst sieht sich verpflichtet, nach den Fortsetzern des Wirkens von Lew Kopelew zu suchen und den Kontakt mit ihnen zu pflegen.

Stand: 14.02.2019, 20:22