Fotomesse in Köln: Photokina vor dem Ende

Koelnmesse

Fotomesse in Köln: Photokina vor dem Ende

Seit 70 Jahren ist die Foto- und Videomesse Photokina ein fester Bestandteil im Veranstaltungskalender der Koelnmesse - jetzt soll sie erst einmal nicht mehr stattfinden.

Die Photokina war bereits vor der Corona-Pandemie durch Umsatz-Verluste in die Krise gerutscht. Pläne, die Photokina bei möglicherweise besseren Branchenperspektiven wieder stattfinden zu lassen, gibt es nicht. Das haben die Verantwortlichen am Freitag mitgeteilt.

Digitalisierung als Problem

Die erste Messe vor rund 70 Jahren fand noch unter dem Namen "Photo-Kino-Ausstellung" statt. Hingucker waren damals elektronische Blitzlichter und das Kleinbild-Filmformat.

Die Digitalisierung hat der Messe nicht wie in anderen Bereichen neuen Aufschwung gegeben, sondern vielmehr Probleme geschaffen, Kunden zu erreichen. Statt zu teils teuren Spiegelreflexkameras zu greifen, reichte immer mehr Menschen ihr Handy fürs Fotografieren.

Auch andere Messe-Veranstaltungen abgesagt

Die Corona-Pandemie setzt der KölnMesse weiter zu. So finden auch die Internationale Süßwarenmesse und die Eisenwarenmesse im kommenden Jahr nicht statt. Das hat die Koelnmesse am Freitag mitgeteilt.

Bereits vor zwei Wochen hatte sie die internationale Möbelmesse abgesagt. Damit haben auf dem Gelände in Deutz seit Februar keine Messen mehr stattgefunden.

Stand: 27.11.2020, 17:16