Kölner Rosenmontagszug ohne Unfallpferde

Kölner Rosenmontagszug ohne Unfallpferde

Von Celina de Cuveland

  • Unfallpferde laufen nicht mehr mit im Zug
  • Tiere wurden verkauft
  • Kutschpferde bleiben im Kölner Rosenmontagszug

Die beiden Pferde aus dem Kölner Rosenmontagszug, die im vergangenen Jahr durchgegangen waren, bleiben in diesem Jahr im Stall. Das teilte der ehemalige Besitzer der Tiere gestern Abend (14.02.2019) mit. Die beiden Kutschpferde seien nach dem Unfall an Privatleute verkauft worden. Dort gehe es ihnen gut.

35 andere Pferde aus betroffenem Stall bei Zug dabei

Der ehemalige Besitzer will in diesem Jahr trotzdem wieder bis zu 35 Pferde für den größten Karnevalszug im Kölner Stadtgebiet bereitstellen. Der Kutschunfall, bei dem vier Menschen im vergangenen Jahr verletzt wurden, hatte eine Debatte über den Einsatz von Pferden im Rosenmontagszug ausgelöst. Die Karnevalisten gehen davon aus, dass die Pferde von Zuschauern beworfen worden waren.

Tierschützer kritisieren Einsatz von Pferden

Der Einsatz von Pferden in Karnevalszügen wird seit vielen Jahren von Tierschützern kritisiert. Sie vertreten die Überzeugung, dass das Mitlaufen für die Tiere durch die vielen Menschen und die laute Musik purer Stress für die Tiere sei. Die Stadt hingegen hat sich für den Einsatz der Tiere ausgesprochen, sie hat aber einige neue Regeln im Umgang mit Pferden im Zug festgelegt.

Stand: 15.02.2019, 09:06