Kölner feiern erste Stunksitzung der Session

Kölner feiern erste Stunksitzung der Session

Von Celina de Cuveland

  • Stunksitzung begeistert Publikum mit viel Witz
  • Rekordsaison mit 62 Sitzungen steht an
  • Manche Zuschauer bemängeln fehlenden Biss

Schon Monate im Voraus waren die Karten für die erste Kölner Stunksitzung der Session ausverkauft. Nun konnte sie endlich losgehen. Dicht an dicht drängten sich die Zuschauer bei der Premiere auf ihren Bierbänken im Kölner E-Werk – dann hob sich der Vorhang. Mit ihrem fröhlichen Temperament und der für sie typischen spitzen Zunge lästert sich Sitzungspräsidentin Brigitte Wanninger durch das vergangene Jahr.

Akteure greifen Aufregerthemen auf

Die Kölner Politik, die AfD, der Paketdienst Amazon, die Katholische Kirche – sie alle bekamen ihr Fett weg. Immer in Form von Sketchen, als satirisches Mini-Theaterstück oder als kritischer Song. Vier Stunden witzige Parodie. Ein Kraftakt für die Mitwirkenden.

Mehr Sitzungen geplant als je zuvor

Fünf Menschen stehen auf einer Bühne und spielen ein Theaterstück

Die "Höhle der Blöden" ist ein Sketch der neuen Stunksitzung

Auf das Ensemble der Stunksitzung kommt in dieser Session eine Mammutaufgabe zu: 62 Vorstellungen sind geplant - so viele wie in keiner Session zuvor. Und dabei muss die Stunksitzung vor allem eines: Immer schön kritisch bleiben.

Letzte Tickets gibt es auf Online-Tauschbörsen

Nicht nur positive Kritik aus Zuschauerkreisen, manchem ist das Programm zu lasch. Der Biss fehle, die Stücke seien nicht scharfsinnig genug. Trotzdem rissen sich nicht nur Kölner um die Karten. Letzte Tickets gibt es nur noch auf verschiedenen Online-Tauschbörsen, etwa auf der Webseite der Kölner Stunksitzung.

Stand: 13.12.2018, 09:34

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