Kölner Stadtmodell wurde komplettiert

Eine Frau sitzt vor dem Modell der Stadt Köln

Kölner Stadtmodell wurde komplettiert

  • Idee für Stadtmodell durch zwei Architekten 
  • Gegenwart und Zukunft der Innenstadtbebauung
  • Diskussion über Erweiterung

Für das Modell der Kölner Innenstadt sind die vorerst letzten vier Platten angeliefert worden. Damit wurde das bis jetzt acht mal acht Meter große Abbild der Innenstadt komplettiert – 25 Jahre nach dem Beginn der Arbeiten.

Maßstabsgetreue Darstellung

Der Dom im Spielzeugformat aus 20.000 Einzelteilen. Das ist das Herz des Kölner Stadtmodells, das im Spanischen Bau des Kölner Rathauses zu sehen ist. Zusammengesetzt ist das Stadtmodell aus ein mal ein Meter großen Platten. In der Realität wäre dies eine Fläche von 500 mal 500 Metern. Historisch wichtige Gebäude wie der Dom, die romanischen Kirchen, das Rathaus oder andere Baudenkmäler sind detailliert ausgeführt. Die meisten anderen Gebäude sind nur in ihren Umrissen abgebildet. Auch zukünftige Bauprojekte, wie geplante Gebäude im Deutzer Hafen, sind im Modell zu sehen.

Finanzierung durch Spendengelder

Die Idee zum Stadtmodell stammt von den Architekten Dörte Gatermann und Kaspar Kramer. Sie wollten, dass sich Touristen, aber vor allem auch Bürger der Stadt einen Gesamteindruck von den Gebäuden der Innenstadt machen können. Insbesondere Politiker aus dem Stadtentwicklungsausschuss nutzen das Modell intensiv, um geplante Bebauungen im Modell auf ihre Höhe und Ausmaße zu überprüfen.

Ob die jetzt vorhandene acht mal acht Meter Modellfläche mit 64 Platten fertig ist, wird derzeit diskutiert. Eventuell soll auch die geplante Bebauung auf dem bisherigen Großmarkt-Gelände als Modell erstellt werden. Insgesamt könnten 144 Platten entstehen. Der Herstellungsprozess jeder einzelenen Platte kostet 15.000 Euro.

Stand: 12.11.2019, 14:43