Kölner Rockerbanden greifen schneller zu Schusswaffen

Hells Angels-Emblem

Kölner Rockerbanden greifen schneller zu Schusswaffen

  • Rund 200 Personen gehören zur Szene
  • Rockerbanden bekriegen einander
  • Immer wieder fallen Schüsse

In Köln nehmen die Straftaten rivalisierender Rockerbanden zu. Wie die Kölner Staatsanwaltschaft am Mittwochabend (06.12.2018) mitteilt, besteht die Szene in der Stadt aus rund 200 Personen.

Kugeln stellen Gefahr für Passanten da

Einschusslöcher in Fensterscheibe eines Cafés in Köln

Einschusslöcher in der Fensterscheibe eines Cafés in Köln

Rocker von Hells Angels und Bandidos lieferten sich verstärkt Revierkämpfe in Köln, erläuterte der zuständige Staatsanwalt. Immer wieder, wie jüngst im Stadtteil Ostheim, fallen bei den Auseinandersetzungen Schüsse. Weil die Kugeln weit fliegen können, sei das auch eine Gefahr für unbeteiligte Passanten.

Schusswaffengebrauch der Rocker hat zugenommen

Fallen Schüsse auf Kneipen der einen Rockergruppe räche sich die andere meist mit eigenen Attacken. Ein Teufelskreis, denn der Schusswaffengebrauch der Rocker habe in Köln, so sagt es der zuständige Staatsanwalt, vehement zugenommen.

Stand: 06.12.2018, 10:32