Kölner Schulen mit Farbe besprüht

Graffiti an Mülheimer Schule

Kölner Schulen mit Farbe besprüht

  • Mindestens 24 Schulfassaden beschmiert
  • Eingangstüren der Schulen blockiert
  • Polizei sieht klaren Bezug zur Klima-Demo

In der Nacht zu Freitag (29.11.2019) haben bislang Unbekannte mindestens 24 Schulen in Köln mit Farbe besprüht. Das haben Polizei und Stadt mitgeteilt. Sie sehen in der Aktion einen klaren Bezug zur heutigen Großdemonstration der "Fridays for Future"-Bewegung in Köln.

Graffitis rufen zum Streik auf

An einer Schule in Köln-Mülheim wurde an die Gebäudefassade zum Beispiel "Schule fällt aus!" gesprüht. Die Polizei berichtet auch von anderen Slogans wie "Kommt zum Streik" und "Climate Action: heute keine Schule".

In der Dechenstraße in Neuehrenfeld wurden die Fassade und die Haupteingänge einer Schule beschmiert, Aufkleber und Plakate auf Glasscheiben sowie Türrahmen geklebt, sagt die Stadt Köln. In einem anderen Fall seien zudem die Hinweisschilder zu den Feuerwehreinfahrten bis zur Unkenntlichkeit zugesprüht worden.

Feuerwehr musste ausrücken

An einer Schule in Ehrenfeld hatte sich am Freitagmorgen in mehreren Klassen und dem Verwaltungstrakt ein chemischer Geruch ausgebreitet. Deswegen war auch die Feuerwehr ausgerückt. Laut Stadt hat sich der Stoff aber als unschädlich erwiesen. Ob die Geruchsbelästigung in Zusammenhang mit den Beschädigungen steht, sei noch unklar.

Tausende Demonstranten in Köln

Die Fridays for Future Bewegung hatte für den Klimastreik am Freitag Aktionen des zivilen Ungehorsams angekündigt. Die Demo ist am Freitagmittag verspätet gestartet. Zuvor hatten Kölner Bands wie Brings, Bläck Fööss und Kasalla gespielt und die Klima-Aktivisten zum Durchhalten aufgefordert.

Stand: 29.11.2019, 18:49