Zum 200. Jubiläum: Kölner Rosenmontagszug startet erstmals im Rechtsrheinischen

Verkleidete Karnevalisten vor dem Kölner Dom

Zum 200. Jubiläum: Kölner Rosenmontagszug startet erstmals im Rechtsrheinischen

Zum 200. Geburtstag des Festkomitees "Kölner Karneval" 2023 wird der Rosenmontagszug erstmals in seiner Geschichte im rechtsrheinischen Köln starten und in der Severinsstraße in der Südstadt enden.

Zugleiter Holger Kirsch zeigt auf Deutzer Brücke, über die der Zoch ziehen wird

Zugleiter Holger Kirsch

"Wir wollen die schäl Sick umarmen und das Links- mit dem Rechtsrheinischen verbinden", sagte Zugleiter Holger Kirsch bei der Vorstellung seiner Pläne im Rahmen einer Pressekonferenz.

Erstmals wird der Zoch damit über die Deutzer Brücke ziehen. "Zugteilnehmer und Besucher erleben den Zoch vor dem wunderbaren Rheinpanorama und mit dem Kölner Dom im Hintergrund", so Kirsch weiter.

Linksrheinisch bleiben große Teile des "alten" Zugwegs erhalten

Für alle Jecken, die jetzt Sorge haben, sie müssten sich ihre über die Jahre liebgewonnenen Stammplätze zum Gucken neu suchen, gibt es aber Entwarnung: Linksrheinisch behalte der Rosenmontagszug rund 85 Prozent seiner altbekannten Strecke und werde insgesamt auch nur um rund hundert Meter verlängert.

Bereits 2020 wollte Zugleiter Holger Kirsch einen Rosenmontagszug, der das rechtsrheinische Köln miteinbezieht. Das scheiterte aber - verschiedene Karnevalsvereine stimmten damals dagegen.

Stand: 22.09.2021, 13:52

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