Kölner Römerturm muss saniert werden

Römerturm in der Kölner Altstadt Nord

Kölner Römerturm muss saniert werden

  • Schäden am historischen Mauerwerk
  • Untersuchung mit elektromagnetischen Wellen
  • Förderverein unterstützt Untersuchung

Der Römerturm aus dem zweiten und dritten Jahrhundert n. Chr. an der Kölner Zeughausstraße wird auf Schäden im Mauerwerk untersucht. Nach Auswertung der Befunde soll ein Sanierungskonzept erstellt werden.

Zwar gilt der Römertum als der besterhaltene Teil der römischen Stadtmauer, doch sind bereits von außen Schäden zu erkennen. Unter anderem gibt es eine Ausbeulung im Mauerwerk und zahlreiche Fehlstellen in den Fugen.

Ebenso gibt es Schäden am auffälligen ornamentalen Schmuck des Turms. Er besteht aus weißem Kalkstein, rotem Sandstein, grauem Trachyt und dunkler Grauwacke.

Aufwand noch unklar

Römerturm soll saniert werden

Vom Hubwagen aus wird das historische Mauerwerk untersucht

Noch spannender für die Restauratoren ist allerdings die Frage, wie stabil die dahinterliegende Schicht aus römischem Beton, dem sogenannten Opus caementitium, ist. Durch elektromagnetische Wellen messen Geophysiker derzeit, ob es Hohlräume im Mauerwerk gibt.

Mit Denkmalpflegern, Restauratoren und Bauingenieuren wird auf der Grundlage der Messergebnisse anschließend ein Sanierungskonzept erarbeitet. Wie aufwendig die Sanierung wird und wann damit begonnen werden kann, hängt von den Ergebnissen der Untersuchung ab, berichtet der WDR am Mittwoch (20.02.2019).

Förderung durch Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Römerturm soll saniert werden

Viel Handarbeit ist nötig, wenn der Römerturm saniert wird

Bei der Sanierung arbeitet der Förderverein Römische Stadtmauer mit der Stadt Köln und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz zusammen. Der Förderverein wurde vor zwei Jahren gegründet, um die Reste der früheren römischen Stadtbewehrung zu erhalten.

Stand: 20.02.2019, 10:03