Kölner Praetorium bleibt zweieinhalb Jahre zu

Kölner Prätorium

Kölner Praetorium bleibt zweieinhalb Jahre zu

Das Praetorium in Köln - eines der wichtigsten römischen Baudenkmäler - schließt für von Sonntag (31.03.2019) an für zweieinhalb Jahre. Der Statthalterpalast unter dem Rathaus soll mit der Archäologischen Zone verbunden werden.

Vor der Schließung lädt die Stadt am Samstagnachmittag (30.03.2019) Besucher zu kostenlosen Führungen ein. Archäologen beantworten Fragen zu den Ausgrabungen. Außerdem gibt es Führungen durch das Rathaus-Viertel und durch die Mittelalter-Abteilung des Wallraf-Richartz-Museums.

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Im Bereich des Kölner Rathauses befindet sich eine der größten europäischen Zonen. Eine Vielzahl von baulichen Schichten aus 2.000 Jahren Stadtgeschichte werden hier sichtbar. Von den Ruinen des römischen Statthalterpalastes bis zu den Überresten eines der bedeutendsten jüdischen Stadtquartiere Europas. Dieser Einblick in die Geschichte Kölns soll in den nächsten Jahren nicht nur dauerhaft sichtbar und zugänglich gemacht werden, sondern er wird um ein Jüdisches Museum, das über der Archäologischen Zone entstehen wird, ergänzt.

Nach Angaben der Stadt Köln soll die neue Verbindung zwischen Prätorium und Archäologischer Zone im Untergrund des römischen Kölns Ende 2021 fertig sein.

Stand: 26.03.2019, 10:42