Köln: Autos für 1,3 Millionen Euro geklaut

Aufbruch eines Autos

Köln: Autos für 1,3 Millionen Euro geklaut

  • Bande von Litauern "ging professionell vor"
  • Elektronische Zündschlösser manipuliert
  • Über Sachsen-Anhalt nach Polen verschoben
Studio Köln, 19.07.2019

Die Tatorte lagen in Köln, Leverkusen und dem Umland. Seit Jahresbeginn hat eine Autoschieberbande mindestens 24 hochpreise Transporter vom Typ Mercedes Sprinter und VW Bulli T6 gestohlen und über Sachsen-Anhalt nach Polen verschoben. Die Schadenssumme beträgt etwa 1,3 Millionen Euro. Die Ermittlungsgruppe "Oase" hat die Tätergruppe jetzt auffliegen lassen und präsentierte am Freitag (19.07.2019) sichergestellte Beweismittel.

Kennzeichen-Doubletten für die Fahrzeug-Überführung

Studio Köln, 19.07.2019

Mit Schlüsselrohlingen konnten die Täter die Fahrzeuge "knacken"

Polizeibeamte aus Köln und dem Oberbergischen Kreis bescheinigt der Bande, dass sie "äußerst professionell" vorgegangen sei. Die Tatverdächtigen stammen aus Litauen. Unter anderem durch Manipulation der elektronischen Zündschlösser und mit Schlüsselrohlingen haben die Autoschieber die Fahrzeuge "geknackt" und für die Überführung nach Polen mit Kennzeichen-Doubletten versehen.

Stand: 19.07.2019, 15:13