Feuerwerk Kölner Lichter vor dem Umbruch

Grell explodieren Feuerwerkskörper über dem Rhein, im Hintergrund der Kölner Dom.

Feuerwerk Kölner Lichter vor dem Umbruch

  • Feuerwerk Kölner Lichter in der Diskussion
  • Lasershow als mögliche Alternative
  • Ideenaustausch mit Umweltdezernent

Die Großveranstaltung Kölner Lichter steht offenbar vor einem Umbruch. Nach der Kritik von Umweltschützern an der Feuerwerksshow wird in Köln über Alternativen diskutiert.

Reker schlägt Lasershow vor

Eine Idee kommt von Kölns Oberbürgermeisterin Henriette Reker. Während der Veranstaltung am Samstagabend (13.07.2019) sagte sie dem WDR, sie finde auch eine Lasershow sehr schön.

Über Veränderungen denkt auch der Veranstalter des Feuerwerksspektaktels Werner Nolden nach. Das größte musiksynchronene Höhenfeuerwerk Europas durch eine reine Lasershow zu ersetzen, ist für ihn allerdings keine Option.

Luftverschmutzung verursachen Besucher

Zum Vorwurf der Luftverschmutzung gibt Nolden zu bedenken, dass die Feuerwerkskörper eher eine untergeordnete Rolle spielen. Die eigentliche Umweltbelastung finde statt, wenn die Besucher mit dem Auto oder Camper anreisen und nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Für ihn ist das besondere Flair der Kölner Lichter ohne Pyrotechnik kaum vorstellbar. Das sei - so wörtlich - wie ein Fußballspiel ohne Ball.

Lichterspektakel Publikumsmagnet

Schon im nächsten Monat will sich Nolden mit Kölns Umweltdezernenten Harald Rau treffen, um neue Ideen zu diskutieren. Im nächsten Jahr werden die Kölner Lichter 20 Jahre alt. Seitdem hat sich die Veranstaltung als Publikumsmagnet etabliert bei Einheimischen und Touristen. Stets kamen einige hunderttausend Besucher.

Stand: 15.07.2019, 12:37