Eigelstein in Köln soll "Wohlfühlzone" werden

Eigelstein in Köln soll "Wohlfühlzone" werden

Der Eigelstein in Köln soll verkehrsberuhigt werden. Er soll zu einer „Wohlfühlzone“ für Fußgänger und Radfahrer werden. Das will heute die Bezirksvertretung beschließen. Nur noch der Lieferverkehr darf dann morgens die Geschäfte mit dem Auto anfahren.

Der Eigelstein ist eine der ältesten Straßen der Stadt und seit der Römerzeit eine der wichtigsten Verbindungen vom Norden Kölns in die Innenstadt. Aber der Eigelstein ist sehr eng, und für Autos ist dort kein Platz mehr. Darüber ist sich eine Mehrheit in der Bezirksvertreung einig.

Angeschoben wurde diese Entscheidung vom Bürgerverein Eigelstein, der auch die Geschäftsleute von den Plänen überzeugt hat.

Forderungen drängen

Die neuen Regeln sollen so schnell wie möglich umgesetzt werden, wenn es nach dem Bezirksbürgermeister Andreas Hupke geht. Zunächst sollen Schilder aufgestellt werden, mittelfristig müssten dann auch Parkbuchten wegfallen und Gehwege verbreitert werden.

Noch unklar ist es, ob eine eigene Radspur für Radfahrer auf dem Eigelstein markiert werden soll. Weil die Bezirksvertretung erst im März regulär wieder tagt, soll die Entscheidung heute (11.02.2021) per Dringlichkeitsantrag verabschiedet werden.

Auch andere Stellen sollen ruhiger werden

Zuletzt hatte die Bezirksvertretung bereits eine Verkehrsberuhigung für die Ehrenstraße beschlossen. Dort gab es Widerstand der CDU-Fraktion, weil zuvor nicht mit den Anwohnern und den Geschäftsleuten gesprochen worden sei.

Die Stadtverwaltung will bei der Umgestaltung der Ehrenstraße erst noch das Ergebnis eines in Auftrag gegebenen Verkehrskonzeptes abwarten.

Stand: 11.02.2021, 12:12