Kölner Dom erinnert mit Lichtershow an Kriegsende

Pace

Kölner Dom erinnert mit Lichtershow an Kriegsende

Unter dem Motto "Dona nobis pacem - gib uns Frieden" erstrahlt der Kölner Dom ab dem 26. September für fünf Nächte auf eine besondere Art und Weise. Am Montag (17.09.2018) wurde das Konzept vorgestellt.

"Wir wollen nicht lamentieren, uns nicht beklagen, sondern etwas tun", erklärt Dompropst Gerd Bachner. "Deutschland steht für den Frieden, und das wollen wir auch in Köln zeigen". Frieden steht im Vordergrund der Illumination. Vor dem Dom werden daher auch zwölf Wort-Skulpturen stehen, bei denen Besucher Friedenslichter anzünden können. In zwölf verschiedenen Sprachen das Wort "Frieden".

Rund 20 spezielle Projektoren im Einsatz

 Projektskizze für die Licht-Inszenierung "Dona nobis pacem" zum Weltkriegsgedenken 1918

Projektskizze für die Licht-Inszenierung "Dona nobis pacem"

Die gesamte Domfassade wird dabei in ein anderes Licht getaucht, bis hin in die Domspitzen auf 157 Meter Höhe. Eine viertel Stunde lang verändert die Lichtershow den Dom. Dazu abgestimmt läuft parallel Musik, Auszüge aus dem Requiem Nr1 in c-Moll von Luigi Cherubini und das "Dona nobis pacem" aus der h-Moll-Messe von Johann Sebastian Bach.

Eine neue Form des Gedenkens

"Bei den Besuchern werden hoffentlich 'Bilder im Kopf' entstehen, die Hoffnung und auch Optimismus für die Zukunft ausstrahlen", so Kurator Helmut Bien. "Die Gäste können das Geschehen fotografieren und ihre Bilder an Freunde in aller Welt schicken." Die Lichtershow beginnt jeweils um 20 Uhr und geht bis Mitternacht, am Sonntag bis 22 Uhr.

Stand: 17.09.2018, 15:50