Köln: Wenig Interesse an Impfaktion

Köln: Wenig Interesse an Impfaktion

Von Friederike Müllender

Am späten Sonntagnachmittag ist die Impfaktion an der Kölner Zentralmoschee zu Ende gegangen. An die Erfolge von der ersten Impfaktion im Mai konnten die Ärzte vor Ort jedoch nicht anschließen: Gerade einmal 600 Menschen kamen, um sich impfen zu lassen.

Für die verantwortliche Impfärztin eine große Enttäuschung. Um noch mehr Menschen zu erreichen, sei man gezielt auf die Straße gegangen, um im Kölner Stadtteil Ehrenfeld die Werbetrommel zu rühren.

Im Mai hatten sich an nur einem Wochenende mehr als 3.000 Menschen an der Kölner Zentralmoschee impfen lassen. Erfreut zeigten sich die Verantwortlichen vor Ort darüber, dass sich viele Familien mit Kindern und Jugendlichen über 12 Jahren hatten impfen lassen.

Samstag und Sonntag konnten sich Menschen über 12 Jahren in der Zentralmoschee im Kölner Stadtteil Ehrenfeld gegen das Coronavirus impfen lassen. Dabei durften sich die Impflinge ihren Impfstoff selbst aussuchen: Biontec, AstraZeneca oder Johnson&Johnson. Nur bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist eine Impfung mit Biontech Pflicht.

Impfung an der Kölner Zentralmoschee: Andrang überschaubar

Ein Schild an der Scheibe der Kölner Zentralmoschee verweist auf den Eingang.

Anmelden musste man sich für die Impfung nicht, es spielte auch keine Rolle, ob es sich dabei um die erste oder zweite Impfung handelt.

Stand: 01.08.2021, 17:24