Köln: 4,5 Millionen Euro Bußgeld wegen Wohnraum-Zweckentfremdung

Köln: 4,5 Millionen Euro Bußgeld wegen Wohnraum-Zweckentfremdung

  • Immobilienfonds soll Wohnraum zweckentfremden
  • Stadt Köln hat Unternehmen ermahnt
  • Millionenbußgeld soll Vorgehen verhindern

Die Stadt hat Anfang des Monats ein Bußgeldverfahren eingeleitet: Sie will von einem Immobilienfonds bis zu 4,5 Millionen Euro wegen Wohnraum-Zweckentfremdung haben. Laut Stadt besteht der Verdacht, dass die Gesellschaft 90 Appartments illegal für Kurzzeit-Aufenthalte vermietet.

WDR-Recherchen deckten illegale Nutzung auf

Die WDR-Lokalzeit hatte schon vor anderthalb Jahren aufgedeckt, dass in dem Apartmenthaus im Stadtteil Humboldt-Gremberg viele Wohnungen über Airbnb vermietet werden. Das hat das Unternehmen zwar gestoppt. Jetzt wohnen dort aber wochenweise oder tageweise Handwerker, Ingenieure oder Künstler.

Die Stadt Köln hatte den Immobilienfonds aufgefordert, die Apartments als normale Wohnungen anzubieten. Darauf hat das Unternehmen aber nicht reagiert. Deshalb hat die Stadt jetzt das Bußgeldverfahren eingeleitet.

Stand: 16.12.2019, 11:51