Kölner Studie: E-Sport ist Spitzensport

League-of-Legends-Profi Han "Dreams" Min-kook vom E-Sport-Team des FC Schalke 04 beim Training.

Kölner Studie: E-Sport ist Spitzensport

  • Studie: E-Sport ist Spitzensport
  • Hohe Reaktionsfähigkeit gefordert
  • Einstufung als Sport umstritten

Wie die Forscher der Kölner Sporthochschule herausfanden, fordert E-Sport besonders die Reaktionsfähigkeit und den Kopf, also das Gehirn. Und gerade das braucht aus Sicht der Experten Schlaf und eine Pause pro Tag, die mindestens acht Stunden dauert. Das aber sei häufig ein Problem für professionelle E-Sportler. Grund: Sie trainieren oft mit Gegnern, die auf anderen Kontinenten vor dem Rechner und der Konsole sitzen, sie müssen sich also auf deren Tageszeiten einstellen. Das sei stressig für den Biorhythmus.

Anerkennung als Sport umstritten

Ob E-Sport ein "richtiger" Sport ist, da gehen die Meinungen auseinander. Wissenschaftler der Kölner Sporthochschule sagen "ja", Experten der Universität Stuttgart berufen sich auf die Kriterien des Deutschen Olympischen Sportbundes und kommen zu einem anderen Ergebnis: "Wettkampfmäßige Video- und Computerspiele erfüllen keines der Kriterien für eine Anerkennung als Sportart".

 

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WDR 5 Quarks - Topthemen aus der Wissenschaft 12.02.2020 06:24 Min. Verfügbar bis 11.02.2025 WDR 5 Von Julia Marlen Polke

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Stand: 12.02.2020, 16:39

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