Kölner Justiz bereitet sich auf Karneval vor

Polizei patrouilliert mit einer Streife das Rheinufer in der Altstadt Köln.

Kölner Justiz bereitet sich auf Karneval vor

  • Juristen machen auch Nachtdienst im Polizeipräsidium
  • Sie erlassen Haftbefehle und ordnen Blutentnahmen an
  • Betrunkene und Randalierer kommen in Gewahrsamstrakt

Die Kölner Justiz bereitet sich auf die Karnevalstage vor. Von Weiberfastnacht (28.02.2019) bis Aschermittwoch (06.03.2019) werden Richter des Amtsgerichts rund um die Uhr im Einsatz sein.

Mindestens ein bis zwei Juristen oder Juristinnen machen bis Aschermittwoch auch Nachtdienst im Polizeipräsidium. Sie erlassen Haftbefehle oder ordnen Blutentnahmen an.

Betrunkene und Randalierer kommen in Gewahrsamstrakt

Gerade an Weiberfastnacht und in den Nächten am Wochenende bringen Polizisten Betrunkene und Randalierer, die Straftaten begangen haben sollen, in den sogenannten Gewahrsamstrakt. Dort entscheiden die Juristen über Untersuchungshaft, über ein Strafverfahren oder ob die Aufgegriffenen ihren Rausch in der Zelle ausschlafen müssen.

Rund 400 Anzeigen wegen Körperverletzung wurden im vergangenen Jahr an Karneval registriert. Davon landete ein hoher Anteil bei den Juristen im Polizeipräsidium in der Karnevalszeit.

Servicezeit Servicezeit 25.02.2019 29:22 Min. Verfügbar bis 25.02.2020 WDR

Stand: 26.02.2019, 09:54