Flughafen Köln/Bonn will Bodenpersonal auslagern

Gepäck wird in ein Flugzeug verladen

Flughafen Köln/Bonn will Bodenpersonal auslagern

  • Aufsichtsrat kritisiert Millionenverluste beim Bodenpersonal
  • 800 Mitarbeiter betroffen
  • Kritik der Gewerkschaft Verdi

Sie weisen Flugzeuge ein oder wickeln das Gepäck am Flughafen ab. 800 Mitarbeiter sind im Bodenservicebereich tätig und von der möglichen Auslagerung betroffen. Der Finanzausschuss des Aufsichtsrats des Flughafens Köln/Bonn will die roten Zahlen im Bodenservice nicht weiter hinnehmen. Es geht um Verluste in Höhe von rund 17 Millionen Euro.

Niedrigere Löhne befürchtet

Die Gewerkschaft verdi hatte monatelang versucht, die Auslagerung zu abzuwenden. Sie hatte vorgeschlagen, die Verluste zu mindern, fand aber keinen Zuspruch.

Die Beschäftigen fürchten, dass der Aufsichtsrat eine neue Gesellschaft gründet, die künftig beispielsweise die Gepäckabfertigung und das Einweisen der Flugzeuge übernimmt. Die Gewerkschaft Verdi rechnet damit, dass dann Arbeitsbedingungen und Bezahlung für die 800 Beschäftigten schlechter werden. Am kommenden Freitag (29.03.2019) will der Aufsichtsrat entscheiden, wie es mit den 800 Arbeitsplätzen weitergehen soll.

Stand: 27.03.2019, 09:26