Köln: SexarbeiterInnen demonstrieren gegen Arbeitsverbot

Köln: Demonstration von Sexarbeiterinnen gegen Arbeitsverbot

Köln: SexarbeiterInnen demonstrieren gegen Arbeitsverbot

  • SexarbeiterInnen demonstrieren vor dem Kölner Dom
  • Aufhebung des Arbeitsverbotes zum Schutz vor Corona
  • Öffnung von Bordellen gefordert

In Köln haben am späten Mittwochnachmittag (29.07.2020) etwa 100 Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter auf der Domplatte demonstriert. Sie fordern, dass ihr Arbeitsverbot aufgehoben wird - es war zum Schutz vor dem Coronavirus verhängt worden.

Dadurch seien viele Sexarbeiterinnen und Sexarbeiter in Existenznöte geraten, so der Bundesverband für sexuelle Dienstleistungen. Es sei durchaus möglich, sich bei der Arbeit vor Corona zu schützen. Der Verband habe dazu ein Hygienekonzept erstellt. Außerdem seien sexuelle Dienstleistungen in anderen Ländern wie der Schweiz oder den Niederlanden bereits wieder möglich. In Deutschland sind derzeit alle Bordelle geschlossen.

Schrittweise Öffnung von Bordellen gefordert

Eine Schlechterstellung von Sexarbeitern und Sexarbeiterinnen, Kunden und Bordellbetreibern gegenüber anderen Branchen sei nicht gerechtfertigt. Deshalb fordert der Verband mit der Demo in Köln eine schrittweise Öffnung der Bordelle.

Stand: 29.07.2020, 16:36

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