Laufende Bäume und rostige Dinos

Laufende Bäume und rostige Dinos

Mehrere Tausend Menschen haben am Samstag (01.12.2018) in Köln für mehr Klimaschutz und einen schnellen Kohle-Ausstieg demonstriert. Viele der Teilnehmer hatte sich für die Kundgebung verkleidet.

Köln: Mehrere tausend Teilnehmer protestieren bei einer Demonstration von Umweltschützern «Kohle Stoppen - Klimaschutz jetzt».

Mehr als 10.000 Menschen sind am Samstag dem Aufruf des BUND, Greenpeace und Campact gefolgt und haben in Köln für Klimaschutz und Kohle-Ausstieg demonstriert.

Mehr als 10.000 Menschen sind am Samstag dem Aufruf des BUND, Greenpeace und Campact gefolgt und haben in Köln für Klimaschutz und Kohle-Ausstieg demonstriert.

Die Veranstalter der Demo kritisieren, dass die Kohlekommission ihr Konzept für den Kohleausstieg erst Anfang Februar vorlegen will. Die Forderung der Demonstranten lautete hingegen: "Stopp Kohle jetzt".

Viele der Plakate und Banner auf der Kundgebung wiesen auch auf die Folgen hin, die der Klimawandel mit sich bringen könnte.

Viele der Demonstranten waren in aufwendigen Kostümen gekommen, mit denen sie ihren Forderungen Nachdruck verleihen wollten. So zogen zwischen den Klimaschützern auch einige "Bäume" durch die Straßen Kölns.

Ein anderer Teilnehmer scheute auch nicht die Gefahr, ins kalte Wasser des Rheins zu stürzen, um seine Botschaft gut sichtbar zu machen.

Als Feindbild diente den Demonstranten in erster Linie der Energiekonzern RWE. Mit einem Dinosaurier aus rostigem Metallschrott stellten sie das ihrer Meinung nach rückwärtsgewandte Unternehmen dar.

Auch die Kritik an der Abholzung des Hambacher Waldes wurde von den Klimaschützern wieder aufgegriffen. Dieser Demonstrant brachte eine selbstgebastelte Motorsägenattrappe aus Pappe mit, die er mit dem Schriftzug "IRRWEG" versehen hatte.

Stand: 01.12.2018, 16:08 Uhr