Zeitzeugnisse zu Klee-Werken in Düsseldorf zu sehen

Zeitzeugnisse zu Klee-Werken in Düsseldorf zu sehen

Die Kunstsammlung NRW in Düsseldorf zeigt seit Samstag (13.10.2018) im K20 die Schau "Paul Klee. Eine Sammlung auf Reisen".

Im Fokus steht nach Veranstalterangaben weniger das Werk des Künstlers als vielmehr erstmals ausgewertete Zeitzeugnisse etwa aus dem Archiv des Auswärtigen Amtes oder von Museen zwischen Rio de Janeiro und Tel Aviv.

Die Rezeption der bis zum 10. März dauernden Schau lässt sich anhand von Presseartikeln und Berichten deutscher Botschaften an das Auswärtige Amt nachvollziehen.

Klee als "kulturpolitischer Botschafter"

Paul Klee (1879-1940) eignet sich den Angaben zufolge wie kein anderer deutscher Künstler des 20. Jahrhunderts als "kulturpolitischer Botschafter". Sofort nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten als "entartet" diffamiert, wurde er 1933 als Professor der Düsseldorfer Akademie entlassen und emigrierte wenige Monate später in die Schweiz. Durch dieses erlittene Unrecht avancierte Klee in den Nachkriegsjahren zu einer moralischen Autorität.

Paul Klee, Maler (Todestag 29.6.1940)

WDR ZeitZeichen 29.06.2015 14:47 Min. Verfügbar bis 26.06.2025 WDR 5

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Stand: 13.10.2018, 17:12

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