Aktivisten klagen gegen Polizeieinsatz in Düren

Kohlegegner und Polizisten am Bahnhof Düren (26.10.20218)

Aktivisten klagen gegen Polizeieinsatz in Düren

Zwei Umweltaktivisten klagen vor dem Verwaltungsgericht Aachen gegen Polizeikontrollen während der Braunkohleproteste am Tagebau Hambach im Oktober 2018. Sie waren mit dem Zug aus Prag in das Rheinische Revier angereist.

Rund 1.000 Umweltaktivisten aus ganz Europa kamen mit dem Zug am 26. Oktober 2018 im Bahnhof Düren an. Die Polizei hatte eine Kontrollstelle eingerichtet, um die Identität der Umweltaktivisten festzustellen.

Wer sich nicht ausweisen wollte oder konnte, der wurde auf dem Bahnhofsgelände festgehalten. Die Kläger sehen darin eine Verletzung ihrer Grundrechte.

Ein Eilantrag 2018 wurde abgelehnt. Bei dem jetzigen Termin vor dem Verwaltungsgericht wird es keine mündliche Anhörung geben. Es wird in einem schriftlichen Verfahren verhandelt.

Stand: 02.02.2021, 08:05