Deutscher Kita-Preis: Zwei Finalisten aus NRW

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Deutscher Kita-Preis: Zwei Finalisten aus NRW

  • Bundesfamilienministerium will Chancengleichheit fördern
  • Auszeichnung belohnt gute Qualität
  • Sieger erhält 25.000 Euro

Die Talente und Fähigkeiten von Kindern optimal fördern und ein optimales Lebensumfeld schaffen - diese und weitere Kriterien müssen Einrichtungen erfüllen, die sich um den Deutschen Kita-Preis bewerben. Dabei blickt die Jury besonders auf die Zusammenarbeit von Erzieherinnen, Eltern und Kita-Trägern.

Experten-Kommission zu Gast

In der kleinen Landgemeinde Titz im Kreis Düren war am Donnerstag (07.03.2019) eine Experten-Kommission des Deutschen Kita-Preises aus Berlin zu Gast. Rund 100 Kinder besuchen die Einrichtung mit fünf Gruppen. Das Besondere ist, dass sich die Kinder jederzeit entscheiden können, womit sie sich beschäftigen wollen.

Lieber ins Labor oder in die Werkstatt?

Im Labor können die Kinder Pflanzen unter das Mikroskop legen, im Bewegungsraum darf getobt werden, es gibt eine Werkstatt und ein Zimmer, wo Rollenspiele stattfinden können. So sollen die Kinder ihre Kompetenzen entdecken und entwickeln.

Kinderbetreuung als Standortfaktor

Die Gemeinde hat in den vergangenen Jahren stark auf familienfreundliche Angebote gesetzt. Günstige Baugrundstücke und gute Kita-Angebote lassen die Einwohnerzahlen steigen. Damit habe sich auch die Sozialstruktur geändert, sagt der Titzer Bürgermeister. Der Ort hat im gesamten Kreis Düren das höchste Durchschnittseinkommen.

Siegerehrung in Berlin

Die Gemeinde Titz wird neben dem Kinderhaus Murkel aus Siegburg das Land NRW in Berlin vertreten, wo am 13. Mai der Sieger verkündet wird.

Stand: 07.03.2019, 13:45