Katzen-Kastrationspflicht im Kreis Wesel

Drei junge Katzen sitzen im Weseler Tierheim auf einem Tisch

Katzen-Kastrationspflicht im Kreis Wesel

  • Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für Freigängerkatzen
  • Verordnung wird im Weseler Tierheim vorgestellt
  • Bußgelder bis zu 1.000 Euro

Ab Freitag (01.11.2019) dürfen im Kreis Wesel nur noch kastrierte beziehungsweise sterilisierte Katzen frei herumlaufen. Eine entsprechende Katzenschutzverordnung hatte der Kreis bereits im Mai auf den Weg gebracht.

Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht

Die Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht soll verhindern, dass sich streunende Katzen unkontrolliert vermehren. Die Verordnung für freilaufende Katzen wird am Mittwoch im Weseler Tierheim vorgestellt.

Halter von Freigängerkatzen im Kreis Wesel sind dann verpflichtet, diese mittels Mikrochip oder Tätowierung kennzeichnen, in einem Haustierregister registrieren und unfruchtbar machen zu lassen – in der Regel durch Kastration.

Bis zu 1.000 Euro Strafe

Freilaufende Katzen, die nicht kastriert oder sterilisiert sind, dürfen ab November behördlich kastriert werden. Sofern der Halter des Tieres ermittelt werden kann, werden die Kosten für die Kastration von diesem zurückgefordert. Zudem kann bei Verstößen gegen die Kennzeichnungs-, Registrierungs- oder Kastrationspflicht ein Bußgeld von bis zu 1.000 Euro gegen die Halter verhängt werden.

Bisher gibt es eine solche Verordnung nur in den Städten Dinslaken und Voerde sowie im Kreis Kleve.

Katzenschutz durch Kastration Hier und heute 03.09.2019 08:39 Min. Verfügbar bis 03.09.2020 WDR

Stand: 30.10.2019, 13:57

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