Kein Sitzungs- und Straßenkarneval: Kölner Vereine suchen nach Ideen

Symbolbild: Karneval in Leverkusen abgesagt

Kein Sitzungs- und Straßenkarneval: Kölner Vereine suchen nach Ideen

Die Präsidenten der Kölner Karnevalsgesellschaften haben verständnisvoll auf die Absage von Sitzungs- und Straßenkarneval wegen der Corona-Pandemie reagiert. Sie suchen nach Alternativen.

Das Festkomitee Kölner Karneval informierte die Vereinspräsidenten über Einzelheiten der Coronaauflagen. Blaue Funken-Chef Björn Griesemann sagte dem WDR, Karneval wie sonst sei "undurchführbar".

Vereine der Städte Aachen, Bonn, Köln und Düsseldorf - als Karnevalshochburgen im Rheinland- hatten sich am Wochenende mit der Landesregierung beraten. Sie kamen zu dem Schluss, dass es in dieser Session keinen Sitzungs- und Straßenkarneval im üblicher Weise geben wird.

Trotzdem schunkeln und feiern

Jetzt werde überlegt, wie man in kleinem Rahmen ohne Gesang und ohne Alkohol kleine Karnevals-Kulturveranstaltungen aus der Taufe heben könne. Die Kölner Ur-Karnevalisten würden unter sich bleiben, erwartet Griesemann.

Keine Angst mehr vor Regressforderungen

Präsidenten kleinerer Gesellschaften zeigten sich erleichtert, dass ihnen durch die Absage des Sitzungskarnevals teure Regresszahlungen erspart blieben. Die roten Funken halten die Infektionszahlen im Blick. Würden die im Winter weiter steigen, bleibe die Uniform bis Aschermittwoch im Schrank, sagte ein Sprecher.

Stand: 22.09.2020, 11:06