Kölner Kalkberg laut Stadt unter Kontrolle

Kölner Kalkberg mit Hubschrauberstation

Kölner Kalkberg laut Stadt unter Kontrolle

Von Oliver Köhler

  • Wasserlachen auf dem Kalkberg entstanden
  • Hubschraubercrews beschwerten sich
  • Überflutungen laut Stadt keine Gefahr

Die Stadt Köln sieht nach Angaben vom Freitag (15.02.2019) keine Gefahr, dass der Kalkberg in Köln-Buchforst wieder absinkt. Nach Recherche der Lokalzeit wird der Landeplatz bei starkem Regen immer wieder überflutet. Die Überflutung vor ein paar Tagen auf dem Hubschrauber-Landeplatz ist nach Angaben der Stadt auf verstopfte Wasserabläufe zurückzuführen.

Berg wird regelmäßig kontrolliert

Pfütze vor LKW am Kölner Kalkberg

Pfütze auf dem Kalkberg

Die Abläufe seien durch Sand und Blätter blockiert. Die Stadt kann sie nach eigenen Angaben nicht reinigen, weil es seit Monaten einen Baustopp auf der Hubschrauberstation gebe. Ein erneutes Absinken des Berges komme als Ursache für die großflächige Ansammlung von Regenwasser nicht in Frage. Der Berg werde regelmäßig vermessen. Dabei seien keine Bewegungen festgestellt worden.

Die Lokalzeit hatte berichtet, dass sich Hubschraubercrews über die Flutung von Bereichen des Landeplatzes beschwerten. Bei Starts und Landungen auf dem Kalkberg müssten sie zeitweise durch knöcheltiefe Tümpel waten.

Hubschrauberlandeplatz nicht regulär in Betrieb

Der umstrittene Hubschrauberlandeplatz ist nach fünf Jahren Bauzeit noch immer nicht richtig fertig. Eigentlich sollten hier Hubschrauber regelmäßig landen. Der Betrieb konnte allerdings noch nicht richtig beginnen. Denn mehre Bauskandale hatten zur Folge, dass ein Baustopp verhängt wurde. Nur einzelne Hubschrauber landen dort ausnahmsweise.

Stand: 15.02.2019, 10:44