Gericht verbietet Leverkusener Feriencamp in Frankreich

Gericht verbietet Leverkusener Feriencamp in Frankreich

  • Verbot für Leverkusener Feriencamp in Südfrankreich
  • Bauliche Genehmigung lag laut Gericht nicht vor
  • Campingplatz darf nach Unwetter nicht wieder aufgebaut werden

Die Leverkusener Jugendförderung St. Antonius muss laut Gerichtsurteil ihren Campingplatz in Südfrankreich aufgeben. Wie die dpa am Freitag (19.10.2018) berichtete, müssen jegliche Aktivitäten eingestellt werden, so das Urteil des Berufungsgerichts im französischen Nîmes.

Campingplatz war umstritten

Der nördlich von Avignon gelegene Zeltplatz war im August 2018 nach heftigem Regen überschwemmt worden, ein 66-jähriger deutscher Betreuer starb. Der Campingplatz sei zuvor ohne Genehmigung der Behörden errichtet worden. Bereits vor dem Unglück hatte eine Gemeinde vor Ort gegen den Campingplatz im Überflutungsgebiet geklagt. Sie hatte damit jetzt in zweiter Instanz Erfolg.

Zeltplatz wird nicht wieder aufgebaut

Der Vereinsvorstand hatte dem WDR bereits während des noch laufenden Prozesses im September gesagt, dass der Platz nicht weiter betrieben werde. Er rechnete bereits nach eigenen Angaben damit, den Prozess zu verlieren.

Stand: 19.10.2018, 11:25