Jülicher Atommüll in die USA?

Zu sehen sind Castorenbehälter im Forschungszentrum Jülich.

Jülicher Atommüll in die USA?

  • USA würden Atommüll zurücknehmen
  • Umweltschützer sind dagegen
  • Alternativen: Verbleib oder Transport nach Ahaus

Das Energieministerium der USA hat keine Bedenken, den Atommüll aus dem Jülicher Versuchsreaktor zurückzunehmen. Das ergibt sich aus einer aktuellen Umweltverträglichkeitsprüfung.

Jülich: Wichtiger Schritt

Die Jülicher Entsorgungsgesellschaft für Nuklearanlagen begrüßt das Ergebnis. Es sei ein wichtiger Schritt in dem umfangreichen Prüfverfahren, sagte ein Sprecher. Aber vor einer Entscheidung über den Transport in die USA müsse geklärt werden, ob die Aufbereitungsanlage dort den aktuellen technischen Anforderungen entspreche. Das wird von deutschen und amerikanischen Umweltaktivisten bestritten.

Parallel prüfen die Jülicher auch eine Verlagerung der 152 Castorfässer nach Ahaus und den Neubau eines Zwischenlagers in Jülich.

Stand: 22.12.2017, 12:42