Ammoniak-Alarm in Jülich beendet

Ein Feuerwehrmann mit Schutzhelm auf dem Kopf

Ammoniak-Alarm in Jülich beendet

  • Ausströmendes Ammoniak löst Großeinsatz in Jülich aus
  • Leck in beschädigtem Rohr ist abgedichtet
  • Türen und Fenster sollen weiterhin geschlossen bleiben

Ammoniak-Alarm in Jülich: Auf dem Gelände einer Wellpappen-Fabrik strömte das giftige Gas am Samstag (12.01.2019) mehrere Stunden lang aus, nachdem ein Rohr bei Flexarbeiten beschädigt worden war. Das Leck konnte am späten Nachmittag abgedichtet werden, es bestehe auch keine Gefahr für die Anwohner, so die Feuerwehr. Die Anwohner sollten Türen und Fenster aber weiter geschlossen halten.

Über 100 Kräfte im Einsatz

Etwa 100 Feuerwehrleute und Rettungskräfte waren seit dem späten Vormittag am Firmengelände in der Dürener Straße im Einsatz. Sie rückten in Schutzanzügen an und versuchten, das Leck zu schließen. Das Gas sei nur in geringen Mengen ausgetreten.

Ammoniak ist ein stark riechendes, farbloses Gas, das die Augen reizt und zum Ersticken führen kann, wenn es eingeatmet wird.

Stand: 12.01.2019, 16:40