Jüdisches Museum in Köln wird sichtbar

Kran und Baustellengeräte auf der Baustelle des Jüdischen Museums

Jüdisches Museum in Köln wird sichtbar

• Stahlträger für Fassade werden montiert
• Kosten von 77 Millionen Euro
• Fertigstellung erst 2021

In der Archäologischen Zone in Köln wird erstmals oberirdisch am neuen Jüdischen Museum gearbeitet. Mit Tiefladern werden große Stahlträger für die Fassade des Miqua genannten Projektes angeliefert. Parallel wird unterirdisch weitergebaut. Aus den Stahlträgern werden 21 Rauten montiert, die die spätere Fassade des Museums vor dem Kölner Rathaus tragen wird.

Glas und historische Bruchsteine

Kran auf der Baustelle des Jüdischen Museums transportiert Bauteil

Baustelle Jüdisches Museum

Die Fassade wird aus transparenten Glaspaneelen bestehen, in den einzelne Bruchsteine aus den archäologischen Ausgrabungen montiert sind. Während die oberirdischen Arbeiten jetzt erst beginnen, wird unterhalb des Fußbodens parallel der Sand aus dem Ausgrabungsbereich abgesaugt. Der Sand wurde zwischen die ausgegrabenen Reste des Jüdischen Viertels gefüllt, damit die Mauern unbeschadet die Arbeiten für das Museums-Fundament überstehen.


Später fertig und deutlich teurer

Dieser unterirdische Ausgrabungsbereich wird zusammen mit den bereits 1953 freigelegten Resten des römischen Statthalterpalastes begehbar sein. Das gesamte Museumsprojekt soll nach dem jetzigen Stand (10.09.2019) 77 Millionen Euro kosten und 2021 fertig sein. Gebaut wird es von der Stadt Köln, betreiben wird es der Landschaftsverband Rheinland. Ursprünglich sollte der Bau bereits 2019 fertig sein. Geplant waren zunächst Kosten von 48 Millionen Euro.

Stand: 10.09.2019, 14:29

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