NRW bezuschusst Baumaßnahmen jüdischer Gemeinden

Jüdische Synagoge Duisburg beleuchtet in der Dunkelheit

NRW bezuschusst Baumaßnahmen jüdischer Gemeinden

  • Bauprogramm für jüdische Gemeinden
  • Land NRW stellt Mittel zur Verfügung
  • Vertrag abgeschlossen

Die 22 jüdischen Gemeinden in NRW erhalten für die Renovierung und für den Neubau von Synagogen, Gemeindezentren oder Kitas bis zum Jahr 2028 insgesamt 44 Millionen Euro von der Landesregierung. Das teilte das Heimatministerium am Mittwoch (12.09.2018) in Düsseldorf mit.

Den jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen gehören 28.000 Mitglieder an. Der entsprechende Vertrag zum Bauprogramm schloss das Land mit den Landesverbänden der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein und Westfalen-Lippe, der Synagogen Gemeinde Köln sowie dem Landesverband progressiver jüdischer Gemeinden in Nordrhein-Westfalen.

Fehlender Baustein für ein lebendiges jüdisches Leben

"Die uns zur Verfügung gestellten Mittel sind der noch fehlende Baustein zur Sicherstellung eines lebendigen jüdischen Lebens in Nordrhein-Westfalen", erklärte der Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein, Oded Horowitz.

Stand: 12.09.2018, 19:41