Jahresprogramm Museum Ludwig vorgestellt

Wade Guyton. Zwei DekadenMCMXCIX–MMXIX, Museum Ludwig, Köln 2019 (Ausstellungsansicht)

Jahresprogramm Museum Ludwig vorgestellt

  • Das Ruhrgebiet und der Strukturwandel
  • Russische Avantgarde-Kunst und Pop Art aus Amerika
  • Kaiserliche Fotoalben

Pop Art, Fälschungen und Ruhrlandschaften – kommende Ausstellungen im Museum Ludwig.

Der deutsche Künstler Peter Heisterkamp eröffnet das Ausstellungsjahr im Museum Ludwig am 18. Januar 2020 mit der Schau „Blinky Palermo. Die Editionen“. Heisterkamps Schaffen umfasst Skulpturen sowie Malerei auf Stoff und Metall. Dabei typisch: leuchtende Farben.

Das Ruhrgebiet im Wandel

Ab 27. Juni 2020 können Besucher des Museums auf eine Reise ins Ruhrgebiet gehen. Unter dem Titel „Ruhrlandschaften“ werfen die Fotografien von Joachim Brohm einen Blick auf die Umbruchszeit der Region: Abbau der Schwerindustrie, Wirtschaftskrise und die Spuren der Industrielandschaft. Joachim Brohm setzt den Fokus nicht auf die Menschen in ihrem Alltag, sondern er zeigt, wie sie sich in den durch die Industrie veränderten Landschaften eingerichtet haben.

Hinter den Kulissen der Kunsthistoriker

Einen Blick durchs Schlüsselloch gibt es ab 25. September 2020 in der Schau „Russische Avantgarde im Museum Ludwig – Original und Fälschung“. Immer wieder werden vermeintliche Kunstwerke als Fälschung entlarvt. Wie das zu erkennen ist, zeigt das Museum, indem es die Fälschung und das Original zeigt. Besucher können sehen, welche Techniken Kunsthistoriker anwenden. Sie erhalten Einblick in die entlarvende Wirkung von Infrarot- und Röntgenbildern, Gewebeuntersuchungen und Materialanalysen.

Pop Art-Klassiker im Herbst

„Andy Warhol. Now.“ zeigt ab 9. Oktober 2020 mehr als 100 Werke des amerikanischen Künstlers. Warhol gilt als einer der wichtigsten Künstler seiner Zeit, der mit seinen Pop Art-Werken viele Generationen geprägt und die amerikanischen Konsumgesellschaft einen Spiegel vorgehalten hat.

Kaiserin und Portraitliebhaberin: Sisi

Sisi

Um Fotografie geht es auch in der am 23. Oktober 2020 beginnenden Schau „Sisi privat. Die Fotoalben der Kaiserin“. Elisabeth von Österreich-Ungarn war leidenschaftliche Sammlerin von Fotografien. Obwohl sie sich selbst seit ihrem 31. Lebensjahr nicht mehr ablichten ließ, sammelte sie die Portraits von adeligen Frauen ihrer Zeit und bewahrte sie in Fotoalben. Ihre Sammlung zeigt Fotos von Damen der Gesellschaft aus Konstantinopel, St. Petersburg; Paris, London und Berlin.

Stand: 28.11.2019, 12:04