Iranisches Filmfestival in Köln gestartet

Plakat des Filmfestivals

Iranisches Filmfestival in Köln gestartet

  • Filmfestival "Visions of Iran" in Köln angelaufen
  • Spielfilm-Debüts, Dokumentationen und Animationsfilme
  • Größte iranische Community von NRW lebt in Köln

Mal zart, mal lustig erzählt, Actionfilme und Romanzen, Dramen und Familiengeschichten - das iranische Filmfestival "Visions of Iran" wartet mit einer bunten Vielfalt auf. Am Mittwoch (29.05.2019) ist es in Köln gestartet. In der Domstadt lebt eine der größten iranischen Communities von NRW.

Familienzwänge und Glückssuche

Im Programm sind starke Spielfilm-Debüts zu sehen. So erzählt Arash Lahootis in "Orange Days" vom harten Alltag einer Kolonne Erntearbeiterinnen. Alireza Motamedis porträtiert in "Reza" einen sanften Individualisten, der sich familiären Zwängen entzieht, und Hossein Toghiri zeigt eine Gruppe junger Städter auf der Suche nach dem Glück ("Report of Yousefi’s Runaway"). Hooman Seyedi durchstreift in "Sheeple" die von Armut und Drogenkonsum geprägten Teheraner Slums.

Iranisches Filmfestival in Köln

WDR 5 Scala - aktuelle Kultur 29.05.2019 05:54 Min. Verfügbar bis 28.05.2020 WDR 5

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Frauenalltag im Iran

Ein Schwerpunkt des Festivals widmet sich den Frauen. Die in Köln lebende Bahar Ebrahim eröffnet mit ihrem Film "16 Frauen" das Festival. Der Film zeigt, worüber iranische Frauen unterschiedlicher Generationen im Alltag reden. Mit Animationsfilmen wendet sich das Festivalteam in diesem Jahr auch an die jüngeren Zuschauer. Das Filmfestival endet am Sonntag (02.05.2019).

Stand: 30.05.2019, 13:08

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