Smart Poles – "intelligente" Straßenlaternen in Velbert

Mann in grüner Jacke steckt einen Stecker in die Öffnung eines Laternenpfahls

Smart Poles – "intelligente" Straßenlaternen in Velbert

Von Helge Rosenkranz

  • Drei Standorte im Pilotprojekt
  • Kostenlose Dienste
  • Standard in neuen Quartieren?
Auto steht neben einer Laterne und bezieht von dieser Strom per Kabel

Strom aus der Laterne

Modernes Design, komplexes Innenleben. So stellen sich die Velberter Technischen Betriebe die Zukunft der vernetzten Stadt vor. Velbert müsse sich den "Anforderungen im urbanen Raum stellen, die eine Digitalisierung der Gesellschaft mit sich bringt". Die Idee: Straßenlaternen stehen in einer Stadt an jeder Ecke. Sie sind praktisch unentbehrlich und verfügen über eine Stromversorgung. Beste Voraussetzungen also für mehr. Kostenloses WLAN, Batterie-Laden, Überblick über Parkplätze in der Nähe und sogar Nachrichten-Informationen und Werbung auf Bildschirmen. Das alles können die neuen Leuchten.

Drei Jahre Testphase

Sieben Männer und eine Frau stehen neben einer Laterne

Startschuss fürs Projekt "Intelligente Laterne"

Entwickelt wurden die intelligenten Laternen vom Essener Energieunternehmen innogy, das jetzt eine Kooperation mit den Velberter Stadtwerken vereinbart hat. Drei Jahre lang werden die Leuchten in Velbert erprobt.

Vorbild für weitere Städte

Die erste von zunächst drei "Smart Poles" wird bald am Velberter Panoramabad stehen. Laut innogy soll von dort aus die Entwicklung der smarten Laternen weiter in andere Städte in NRW getragen werden.

Stand: 06.05.2019, 13:37

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