Geplanter See im Tagebau Inden könnte noch größer werden

Tagebau in Inden

Geplanter See im Tagebau Inden könnte noch größer werden

  • Künstlicher See um 90 Hektar Fläche größer
  • Tagebauloch erst 2070 fertig mit Wasser verfüllt
  • Anrainer-Kommunen mit größeren Neubaugebieten

Der geplante Restsee im Tagebau Inden soll flacher werden als bisher vorgesehen. Vermutlich erst 2070 wird das Tagebauloch komplett mit Wasser gefüllt sein. Der Dürener Kreisausschuss berät derzeit (28.05.2020) über die Planungen vom Tagebau-Betreiber RWE.

Der geplante künstliche See mit mehr als 1.100 Hektar Wasserfläche wäre ohnehin der größte in Nordrhein-Westfalen. Jetzt sollen noch einmal 90 Hektar hinzukommen. Hintergrund ist, dass der Tagebau Inden und das benachbarte Kraftwerk Weisweiler ein Jahr früher stillgelegt werden.

Deshalb wird weniger Braunkohle abgebaut, Seeränder und Böschungen werden deshalb umgestaltet. Ein Vorteil für die Anrainer-Kommunen: Vor Inden-Lucherberg und Düren-Merken können größere Neubaugebiete mit Seeblick entstehen.

Stand: 28.05.2020, 20:08