Leverkusener Brücke: Industrie- und Handelskammern fordern schnelle Fertigstellung

Leverkusener Brücke

Leverkusener Brücke: Industrie- und Handelskammern fordern schnelle Fertigstellung

  • Bauarbeiten an der Leverkusener Brücke oberste Priorität
  • Kontroll-Gremium gefordert
  • erster Teil frühestens im September 2023 fertig

Die Leverkusener Brücke muss schnell fertig werden. Das fordern die Industrie- und Handelskammern der Region am Freitag (08.05.2020) in einem gemeinsamen Schreiben an NRW-Verkehrsminister Hendrik Wüst.

Wirtschaftliche Schäden werden immer größer

Der Wirtschaft sei bereits jetzt durch die Verzögerungen ein Schaden entstanden. Außerdem sei vorhersehbar, dass die Einschränkungen des regionalen, nationalen und internationalen Wirtschaftsverkehrs noch mindestens zwei Jahre andauern werden. Grund für die Verzögerungen sind vor allem die Neuausschreibung und - vergabe des Bauauftrags.

Kontroll-Gremium gefordert

Auch fordern die Industrie- und Handelskammern ein Kontroll-Gremium für das Bauprojekt Leverkusener Brücke. Und sie bitten den Minister, bei der neuen Vergabe vor allem darauf zu achten, dass die hochwertige Qualität des Bauwerks im Vordergrund stehe. Langzeitfolgen sollten von vornherein bedacht und berücksichtigt werden, hieß es.

Erster Teil der Fertigstellung erst im September 2023 erwartet

Straßen.NRW hatte wegen angeblicher Mängel an Stahlbauteilen den Vertrag mit dem Baukonzern Porr für das Großprojekt gekündigt. Die seit Jahren für Lastwagen nicht mehr befahrbare Brücke soll in einem ersten Teil nun erst im September 2023 fertiggestellt werden. Zuvor war man von Ende 2021 ausgegangen.

Stand: 08.05.2020, 19:16